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7 Aspekte für ein erfolgreiches IIoT-Projekt

von Pascal

December 14, 2020

Wer sich im Maschinenbau nicht mit dem Industrial IoT beschäftigt, hat der Konkurrenz gegenüber einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil. Und das gilt nicht nur für die großen Industrieunternehmen, sondern ebenso für kleine Betriebe und den Mittelstand. Während es Anbieter von Produkten ohne digitale Aspekte zunehmend schwer haben werden, ihre Stellung am Markt zu halten, besteht auf der anderen Seite die Gefahr, dass Industrieunternehmen die Umsetzung ihrer IoT-Projekte überstürzen. Auf dem Weg zu einem erfolgreichen IIoT-Projekt gilt es, diese sieben einfache Schritte zu beachten.

Nicht aller Anfang muss schwer sein

Wie jedes Projekt steht und fällt das Vorhaben mit der Projektplanung. Unerfahrene Unternehmen profitieren dabei deutlich von der Zusammenarbeit mit einem IIoT-Partner wie Senseforce. Als IIoT-Platform-Hosting-Unternehmen nehmen wir die Sorge um die Entwicklung einer ganz eigenen Plattform ab. Geld und Kapazitäten sind also hier schon mal gesichert. Drei wichtige Aspekte müssen Unternehmen während der Planung dennoch im Blick haben:

1. Management-Buy-In:

Besteht für das Projekt ein Management-Buy-in? Die Unterstützung des gesamten Management-Teams ist sehr wichtig, um mittel- und langfristig die nötigen finanziellen und strategischen Ressourcen zur Verfügung zu haben und gleichzeitig ein hohes ROI-Potenzial zu gewährleisten. So kann auch die zwangsläufig einsetzende Veränderung im Arbeitsalltag besser getragen werden.

2. Unternehmensweiter Rollout:

Daten, die sich aus einem IIoT-Projekt ergeben, sind für alle Abteilungen relevant. Entwicklung, Service, Einkauf, Marketing – jeder Mitarbeiter kann von den eingehenden Daten profitieren und Datensilos gehören der Vergangenheit an. Mit der Senseforce Plattform ist sichergestellt, dass sie unternehmensweit einsetzbar und von allen Mitarbeitern einfach zu nutzen ist. So holt man das meiste aus seinen Digitalisierungsvorhaben heraus.

3. Endkunden an Bord holen:

Nicht nur das Unternehmen selbst profitiert von einem IIoT-Projekt, sondern selbstverständlich auch dessen Endkunde. Es ist dennoch wichtig, zuvor sicherzustellen, ob diese mit dem Projekt und den neuen Produkten einverstanden sind. Transparenz und Kooperation stärkt das Vertrauensverhältnis und kann zu ganz neuen Ideen führen. Um das so einfach wie möglich zu gestalten, hilft Senseforce beim Aufsetzen von Verträgen zur legalen Datenübertragung und Verarbeitung sowie mit Best Practices, die als Beispiel für derartige Kooperationen dienen können.

Vier Schritte zur erfolgreichen Digitalisierung

Sind die Eingangsfragen geklärt, geht es an die eigentliche Umsetzung. Der Ansatz, den wir dabei verfolgen, beruht auf vier Grundsätzen der Digitalisierung, die sich aus der Erfahrung in der Arbeit mit dem IIoT ergeben: Connect, Process, Manage, Integrate. Was in der Form erst einmal sehr abstrakt klingen mag, sind die logischen Prozessschritte einer sinnvollen Digitalisierungsstrategie:

4. Connect:

Alles startet selbstverständlich mit der Anbindung. Plugin-Systeme von Senseforce sind hier schnell installiert und können einfach in bestehende Maschinen und das vorhandene System integriert werden. Mithilfe von Standard-Adaptern für verschiedene Schnittstellen können Daten aus allen Quellen gelesen und genutzt werden, was besonders in der Arbeit mit verschiedenen Endkunden einen Vorteil darstellt.

5. Process:

Der nächste Schritt: die Verarbeitung der eingehenden Daten. Um einen echten Mehrwert zu schaffen, sind besonders die Mitarbeiter gefragt. Kann die Lösung nicht von allen Mitarbeitern auch ohne umfassendes IT-Know-how genutzt werden, entsteht Frustration und die Bereitschaft zur Nutzung sinkt enorm. Einfache und übersichtliche User-Interfaces sind demnach ein Muss.

6. Manage:

Danach geht es ans Managing eben dieser gesammelten Daten. Mit Senseforce ist die Visualisierung kein Problem mehr. Dashboards werden übersichtlich und automatisch erstellt und das durchgängige UX-Konzept macht die Nutzung besonders leicht. Wichtig ist dabei, dass IIoT-Daten in allen Unternehmensbereichen relevant sind. Daten-Silos gehören der Vergangenheit an, stattdessen müssen die Mitarbeiter von Entwicklung über den Einkauf bis hin zum Marketing mit der neuen Software umgehen können. Ist dies nicht der Fall, wird sie nicht genutzt. Die Software kann zusätzlich an die eigene Corporate Identity angepasst und beliebig individualisiert werden.

7. Integrate:

Nachdem mit den vorigen Schritten der Grundstein gelegt ist, geht es an die Integration, um die IIoT-Plattform schließlich nutzen zu können. Hier spielt die ursprüngliche Projekt-Motivation eine große Rolle, um das System auf die eigenen Ansprüche anzupassen. Das können Trigger beim Eingang bestimmter Daten sein, wie zu hohe Temperaturen, die eine festgelegte Reaktionskette auslösen. Verschiedene Industrien werden verschiedene Ziele haben und demnach verschiedene Prioritäten und Einstellungen.

IIoT-Projekte müssen weder schwer umzusetzen noch zum Scheitern verurteilt sein. Sie wollen mehr dazu wissen, wie Senseforce bei der Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau unterstützt? Schreiben Sie uns eine Nachricht an [email protected] und sehen Sie selbst.