Künz

Case Study: Künz Serviceabteilung

Wir haben eine proaktive Servicezentrale eingerichtet

Das Vorarlberger Unternehmen Künz, das als Kranhersteller eine marktführende Position einnimmt, strebt unermüdlich nach Innovations- und Optimieriungsmöglichkeiten seiner Produkte. Anfang 2017 haben sie begonnen Senseforce im Unternehmen einzusetzen und spielten eine tragende Rolle bei der Entwicklung von Senseforce zum Digitalisierungsstandard aus dem Maschinenbau. Kunde: Künz GmbH, David Moosbrugger, General Manager/CTO. Ausgangslage: Unsere Serviceabteilung war eine der Hauptgründe, warum wir den Digitalisierungsprozess eingeleitet und mit Senseforce begonnen haben. Wir haben einen weltweiten Maschinenpark und hatten eigentlich keine Informationen über den täglichen Einsatz unserer Maschinen beim Kunden. Normalerweise wurde unsere Serviceabteilung vom Kunden angerufen, wenn es ein Problem gab. Es schien als ob Probleme gehäuft an Wochenenden oder Feiertagen auftraten, was die Situation verschärfte, weil es unsere Reaktionszeiten verlängerte. Wenn ein Kunde anrief, war er oft sehr frustriert, besonders wenn es einen Maschinenstillstand gab. Dieser Druck wurde auf unsere Service Teams übertragen. Durch den Stress beiderseits, litt die Kommunikation und die Effizienz der Problembehebung. Die Aufgaben der Servicemitarbeiter waren demoralisierend und schwierig, deshalb war es nicht einfach Personal zu finden. Wir haben durch häufige Personalwechsel wertvolle Mitarbeiter und Know-how verloren. Immer waren wir am Feuer ausmachen, das wollten wir ändern. Wir wollten einen Schritt voraus sein, nicht hinterher. Lösung: Darum haben wir angefangen mit Senseforce zu arbeiten. Wir wollten einen Industrial IoT Toolkit, der spezifische Lösungen für den Maschinenbauer bieten konnte. Wir haben mit dem Verbinden von Maschinen begonnen, so viele Maschinen wie möglich, indem wir den Edge Client benutzen. Sobald die Maschinen verbunden waren, haben wir viele wertvolle Daten gesammelt und haben sie in der Cloud gespeichert. Das war die Grundlage für unseren Kontrollraum, ein Ort von dem aus die Servicetechniker die Analysen, Widgets und Dashboards überschauen konnten, die das System lieferte. Begonnen haben wir mit einem einfachen Alarmbericht und -dashboard. Durch die Flexibilität des Systems und des Toolkits konnten wir die erhaltenen Einsichten innerhalb weniger Monate für Innovationsprojekte nutzen. Unsere Berichterstattung wurde bald viel reichhaltiger, bis wir eine komplette Liste der 20 häufigsten Alarme über unseren Maschinenpark hinweg hatten. Das bedeutete, wir konnten immer schneller auf die Alarme reagieren. Zusätzlich haben wir die Liste der 20 häufigsten Alarme abgearbeitet, um die Ursachen zu eruieren und im Rahmen unserer weltweiten Serviceverträge zu beheben. Ergebnis: Heute überwachen wir unsere Maschinen 24/7 und wir haben eine Service Zentrale mit erfahrenen Servicetechnikern, die die Alarme und Prozessdaten der Maschinen überwachen. Sobald Anomalien auftreten, können sie sofort agieren. Das bedeutet, wir arbeiten daran kleine Angelegenheiten zu lösen, bevor diese zu großen Problemen werden. Das hat die Ausfallzeiten der Maschinen signifikant verringert, weil wir jetzt den Kunden anrufen, um kleine Veränderungen oder Anpassungen an der Maschine zu veranlassen, bevor Probleme auftreten. Früher, wenn wir einen Wechsel im Servicepersonal hatten, verloren wir auch die ganze Erfahrung über die Funktionalität und Fehlerbehebung der Maschine mit dem Mitarbeiter. Mit Senseforce bleibt uns das gesamte Wissen auf unserer hauseigenen Plattform (KIS - Künz Information System) erhalten. Natürlich brauchen wir die Serviceexperten vor Ort und in unserer Firma, das wird sich nie ändern. Aber mit Senseforce können wir sie besser ausbilden und sie können ihre Arbeit schneller und besser leisten. Wir sind jetzt in einer besseren Position unsere Maschinen instand zu halten. Gleichzeitig haben wir den Druck von unserer Entwicklung und der Serviceabteilung genommen. Wir sind in der Lage unsere Mitarbeiter besser für unsere Maschinen und deren Wartung zu schulen. Unsere exzellenten Serviceverträge sind nicht selten eins der schlagkräftigsten Verkaufsargumente für unsere Maschinen.